Tagesgeld – besser vergleichen

17. Februar 2012

Möchte man ein wenig Geld sparen oder hat Geld ungenutzt und unverzinst auf dem Girokonto liegen stellt sich immer wieder die Frage, wie man es am besten anlegt. Ein Sparbuch ist beständig, relativ flexibel, aber dafür nicht besonders zinsstark. Entschließt man sich hingegen für Festgeld muss man das Geld für einen Zeitraum von 12, 24 oder mehr Monaten fest anlegen – benötigt man es in der Zwischenzeit nimmt man Zinsverluste in Kauf. Tagesgeld bietet zwar mit etwa 2-4% eine etwas niedrigere Verzinsung als das Festgeld, ist dafür aber erheblich flexibler: Bei den meisten Anbietern ist die Zinszahlung nicht nur von einer Mindesteinlage unabhängig, man hat auch noch täglichen Zugriff auf sein angelegtes Geld und kann bei Bedarf jederzeit etwas davon abheben. Gerade wenn man kleinere Beträge oder nur über einen kurzen Zeitraum hinweg sparen möchte ist das Tagesgeld also die ideale Lösung.

Das richtige Angebot für ein Tagesgeldkonto zu finden ist gar nicht so einfach: Zwar wird häufig mit den Zinsen geworben, es werden aber mögliche Gebühren für Serviceleistungen wie Überweisungen oder eine eventuelle Mindesteinlage verschwiegen. Bei einem Tagesgeld-Vergleich sollte man insbesondere auch auf solche Informationen achten, und im Zweifelsfall durchrechnen ob bei den eigenen Planungen, das Konto zu nutzen, die Gebühren möglicherweise den Zinsgewinn übersteigen. Dies kann passieren, wenn man nur niedrige Beträge anlegt auf die man häufig zugreift. In diesem Fall ist ein solches Angebot ungeeignet, und es ist günstiger ein Angebot zu suchen das keine Gebühren erhebt, auch wenn man niedrigere Zinsen in Kauf nehmen muss.