Eine “tolle” Szenerie abseits von all dem Glamour, der in Europa zur Schau gestellt wird, können Formel-1-Beobachter und Fans in Indien erleben. Zugegeben, eine recht kritische Betrachtung.

Vor den Toren der Rennstrecke in Greater Noida stehen Heilige Kühe tief im Dreck, passend zur Atmosphäre aus Nebel, Smog und Gestank – Weltuntergangsstimmung. Streunende und halbverhungerte Hunde auf der verschmutzten Rennstrecke sorgen nicht gerade für mehr Sicherheit der Piloten. Die (zahlreichen?) Zuschauer werden durch nicht funktionierende sanitäre Anlagen, unerträglichen Gestank und andere schwerwiegende Mängel vergrämt. Über die Armut und Lebensumstände der Bevölkerung abseits der Veranstaltung soll hier gar nicht erst geschrieben werden.

mehr...

 [Sport]

Der britische F1-Star Lewis Hamilton hat sich von seiner langjährigen Freundin Nicole Scherzinger getrennt. Die Trennung nach vier Jahren mit der Sängerin der “Pussycat Dolls” fiel ihm schwer, wie der Weltmeister des Jahres 2008 gegenüber der BBC bestätigte. Er habe es mit der großen Hilfe seiner Familie verarbeitet. Kommenden Sonntag wird Lewis Hamilton am Großen Preis von Indien in Greater Noida am Start stehen und sich voll auf das Rennen konzentrieren.

An Konzentration mangelte es offenbar Lewis Hamilton im ersten freien Training am Freitag. Der Brite ignorierte die doppelt geschwenkte gelbe Flagge, die den Piloten Gefahren anzeigt, und wird daher in der Startaufstellung am Sonntag um drei Plätze zurückversetzt werden.

mehr...

 [Sport]

Kaum eine Woche ist es her, dass der Brite Dan Wheldon beim IndyCar-300-Rennen tödlich verunglückte, trifft die Motorsport-Fans der nächste Schock. Der italienische MotoGP-Star Marco Simoncelli verunglückte beim Gand Prix von Malaysia.

Der 24jährige Italiener stürzte bereits kurz nach Start des Rennens mit seiner Honda und wurde daraufhin vom Amerikaner Colin Edwards gerammt. Simoncelli wurde dabei der Helm vom Kopf gerissen und schwerst verletzt. Trotz sofortiger ärztlicher Versorgung im medizinischen Zentrum direkt an der Rennstrecke verloren die Ärzte den Kampf um das Leben von Marco Simoncelli. „Er ist bereits bewusstlos hergebracht worden. Wir haben versucht, ihn wiederzubeleben, aber leider vergeblich“, so MotoGP-Arzt Michele Macchiagodena.
Marco Simoncelli war 2008 Weltmeister in der Viertelliterklasse und konnte bisher insgesamt 14 Grand-Prix-Siege feiern. Seit dem Jahr 2010 fuhr der Italiener in der MotoGP-Klasse.

mehr...

 [Sport]

Jenson Button gewann den Grand Prix von Japan in Suzuka, Sebastian Vettel sicherte sich den WM-Titel endgültig und ist jetzt der jüngste F1-Doppelweltmeister aller Zeiten.

Der Deutsche machte gleich am Start allen klar, dass er nicht auf Sicherheit fährt und dieses Rennen gewinnen will. Er zog gleich nach dem Anfahren nach rechts und blockierte damit Button, der wiederum Lewis Hamilton passieren lassen musste. Die Rennkommissare prüften diesen Vorfall, verhängten aber keine Strafe.

In der Folge bekam Hamilton Probleme mit den Reifen und musste bereits nach acht Runden an die Box. Button machte unterdessen Druck auf Vettel. In Runde 20 ging Vettel an die Box und wurde von Button überholt. Nach einer Safety-Phase, in der sich das Feld komplett zusammenschob, drückte Button wieder auf das Gaspedal und konnte sich von seinen Verfolgern absetzen. Vettel musste sich nach einem neuerlichen Boxenstopp hinter Button und Alonso einreihen. In der Folge kam Vettel nicht am Ferrari Alonsos vorbei und wurde Dritter. Im Hinblick auf die WM-Situation war der Sieg nicht mehr notwendig, dem Red-Bull-Star genügte der dritte Platz zum WM-Titel.

Endstand im Grand-Prix von Japan

1. Jenson Button, GBR, McLaren, 1:30:53,427
2. Fernando Alonso, ESP, Ferrari, + 1,160
3. Sebastian Vettel, GER, Red Bull, 2,006
4. Mark Webber, AUS, Red Bull, 8,071
5. Lewis Hamilton, GBR, McLaren, 24,268
6. Michael Schumacher, GER, Mercedes, 27,120
7. Felipe Massa, BRA, Ferrari, 28,240
8. Sergio Perez, MEX, Sauber, 39,377
9. Witali Petrow, RUS, Lotus Renault, 42,607
10. Nico Rosberg, GER, Mercedes, 44,322
11. Adrian Sutil, GER, Force India, 54,447
12. Paul di Resta, GBR, Force India, 1:02,326
13. Kamui Kobayashi, JPN, Sauber, 1:03,705
14. Pastor Maldonado, VEN, Williams, 1:04,194
15. Jaime Alguersuari, JPN, Toro Rosso, 1:06,623
16. Bruno Senna, BRA, Lotus Renault, 1:12,628
17. Rubens Barrichello, BRA, Williams, 1:14,191
18. Heikki Kovalainen, FIN, Team Lotus, 1:27,824
19. Jarno Trulli, ITA, Team Lotus, 1:36,140
20. Timo Glock, GER, Virgin, 2 Runden
21. Jerome d’Ambrosio, BEL, Virgin, 2 Runden
22. Daniel Ricciardo, AUS, Hispania, 2 Runden
23. Vitantonio Liuzzi, ITA, Hispania, 3 Runden

mehr...

 [Sport]

Der WM-Führende blieb in Suzuka neun Tausendstel vor Button, dem einzigen, der Sebastian Vettel den Titel – zumindest theoretisch – noch streitig machen könnte.

Vettel würde am Sonntag nur ein einziger Punkt (Platz zehn) genügen, um jüngster Doppelweltmeister der F1-Geschichte zu werden. Die Voraussetzung dafür hat er im Samstag-Training in wie immer beeindruckender Weise geschaffen. Es ist dies die zwölfte Poleposition in der heurigen Saison, die fünfte in Serie, insgesamt seine 27. Und das, obwohl er in den drei freien Trainings davor nie ganz vorne zu finden war. In der letzten möglichen Runde des Qualifyings am Samstag setzte der 24-jährige Deutsche im Red Bull alles auf eine Karte und fuhr vor Jenson Button auf die Pole. Dritter wurde Lewis Hamilton im zweiten McLaren. Die dritte Startreihe teilen  sich die Ferrari-Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso.

Nicht ganz so gut ging es dem zweitbesten Deutschen, Michael Schumacher, der sich zwar als Siebenter qualifizieren konnte, später aber auf Platz acht zurückgestuft wurde. Kamui Kobayashi im Sauber startete noch eine fliegende Runde, während weder Schumacher noch die Renault-Piloten Senna und Petrov eine gezeitete Runde in Angriff nahmen, daher steht der Japaner auf Platz sieben, was dem Formel-1-Regelwerk der FIA entspricht.

Startaufstellung:

1. Sebastian Vettel, GER, Red Bull
2. Jenson Button, GBR, McLaren
3. Lewis Hamilton, GBR, McLaren
4. Felipe Massa, BRA, Ferrari
5. Fernando Alonso, ESP, Ferrari
6. Mark Webber, AUS, Red Bull
7. Kamui Kobayashi *, JPN, Sauber
8. Michael Schumacher, GER, Mercedes
9. Bruno Senna, BRA, Lotus Renault
10, Witali Petrow, RUS, Lotus Renault
11. Adrian Sutil, GER, Force India
12. Paul di Resta, GBR, Force India
13. Rubens Barrichello, BRA, Williams
14. Pastor Maldonado, VEN, Williams
15. Sebastien Buemi, SUI, Toro Rosso
16. Jaime Alguersuari, ESP, Toro Rosso
17. Sergio Perez, MEX, Sauber,
18. Heikki Kovalainen, FIN, Team Lotus
19. Jarno Trulli, ITA, Team Lotus
20. Jerome d’Ambrosio, BEL, Virgin
21. Timo Glock, GER, Virgin
22. Daniel Ricciardo, AUS, Hispania
23. Nico Rosberg, GER, Mercedes
24. Vitantonio Liuzzi, ITA, Hispania

* Von Platz zehn auf sieben vorgereiht
mehr...

 [Sport]